Schadstoffe beim Hauskauf erkennen
Bei einer weitreichenden Entscheidung wie einem Hauskauf, sollten Sie immer Vorsicht walten lassen. Das gilt auch für den Zustand eines Objekts. Verbaute Stoffe, die beim Bau des Hauses als unbedenklich galten, werden heute oft als Schadstoffe klassifiziert.
Doch wo genau verstecken sich mögliche Schadstoffe? Die folgende Auflistung zeigt Ihnen die 7 häufigsten Schadstoffe und wo diese zu finden sind.
✅ Asbest
Dach-, Fassadenplatten, Bodenbeläge, Lüftungskanäle, Kleber, Fensterbänke
✅ Schimmel
Außenwände, Keller, Wärmebrücken
✅ Formaldehyd
Spanplatten, Presskorkplatten, Sperrholzplatten, Fertigparkett
✅ Holzschutzmittel (insbesondere PCP und Lindan)
Tragende Holzteile, insbesondere Dachstühle der 50er / 60er Jahre
✅ Weichmacher
Bodenbeläge (PVC), Wandfarben, Lacke, Klebstoffe, Türdichtungen
✅ PAK (Polyaromatische Kohlenwasserstoffe)
Parkettkleber, Teerpappe (50er / 60er Jahre)
✅ Mineralfaser
Außenwände, Kleber, Lüftungsanlagen, Wärmedämmung, Schalldämmung
Wenn Sie bei einem Hauskauf Zweifel an den verwendeten Baumaterialien hegen, fragen Sie zunächst beim Verkäufer nach. Sollten sich nach diesem Gespräch immer noch nicht alle Unklarheiten ausräumen lassen, empfehlen wir Ihnen - die Zustimmung des Verkäufers vorausgesetzt - dein Einsatz eines Gutachters. Safety first! Gilt auch beim Hauskauf.
Bei weiteren Fragen dürfen Sie uns sehr gern anrufen, wir unterstützen Sie!
Tel.-Nr.: 05173 - 24604